IG Nord - für eine gerechte Luftfahrtpolitik
 

Richtiges Signal aus dem Kantonsrat

Bülach, 24.03.2014: Der Kantonsrat hat in seiner heutigen Richtplandebatte zum Flughafen Planungssicherheit geschaffen. Mit der Abgrenzungslinie liegt nun ein raumplanerisches Instrument vor, das sowohl den Gemeinden wie auch dem Flughafen klare Entwicklungsgrenzen setzt. Die IG-Nord begrüsst es, dass der Kantonsrat die raumplanerische Entwicklung der Flughafenregion ohne das Korsett von Pistenverlängerungen vorsieht. 

Der Kantonsrat hat entschieden, dass Pistenverlängerungen nicht in den Richtplan aufgenommen werden. Die IG-Nord begrüsst dies, da Pistenverlängerungen betrieblich keinen Mehrwert schaffen, die Gemeinden in ihrer baulichen Entwicklung aber unverhältnismässig hemmen würden.

Der Flughafen hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er sich auf dem bestehenden Pistensystem qualitativ entwickeln kann. Die Flugbewegungen sind seit Jahren rückläufig. Weil die Flugzeuge aber grösser und besser ausgelastet sind, konnte der Flughafen bei den Passagierzahlen zulegen. „Mit dem bestehenden Pistensystem hat der Flughafen eine Infrastruktur, auf der er über Jahrzehnte hinaus qualitativ wachsen kann“, sagt Hanspeter Lienhart, Präsident der IG-Nord.

Der Kantonsratsentscheid hat Signalwirkung nach Bern. „Der Zürcher Kantonsrat hat heute ein deutliches Zeichen gesetzt. Die IG-Nord ruft das BAZL dazu auf, den Willen des Zürcher Gesetzgebers ernst zu nehmen und auf Pistenverlängerungen im Rahmen des Sachplan Infrastruktur Luftfahrt zu verzichten“, so Lienhart. 


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